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	<title>xscDevBlog - LastSharp &#38; Co. &#187; adsense austricksen</title>
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	<description>Der xscheme-DevelopmentBlog</description>
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		<title>Lässt sich Google AdSense austricksen?</title>
		<link>http://dev.xscheme.de/2008/10/google-adsense-austricksen/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Oct 2008 00:21:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>xsc</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web]]></category>
		<category><![CDATA[adsense]]></category>
		<category><![CDATA[adsense austricksen]]></category>
		<category><![CDATA[adsense umgehen]]></category>
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		<description><![CDATA[Lässt sich AdSense austricksen? Ich bin mir sicher, dass sich schon viele diese Frage gestellt haben, und weil ich mir dazu eben auch ein paar Gedanken gemacht und recherchiert habe - das wiederum, weil meine Schwester nichts besseres zu tun hatte, als eine Anzeige zu Proxy-Servern zu klicken, nachdem ich ihr das ganze erklärt hab, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-412" style="margin-right: 1em; margin-bottom: 0.5em;" title="google" src="http://dev.xscheme.de/wp-content/uploads/2008/10/google.gif" alt="" width="163" height="74" />Lässt sich <a href="https://www.google.com/adsense">AdSense</a> austricksen?</strong> Ich bin mir sicher, dass sich schon viele diese Frage gestellt haben, und weil ich mir dazu eben auch ein paar Gedanken gemacht und recherchiert habe <span style="font-size: 7pt;">- das wiederum, weil meine Schwester nichts besseres zu tun hatte, als eine Anzeige zu Proxy-Servern zu klicken, nachdem ich ihr das ganze erklärt hab, und wir im Haus alle dieselbe IP haben; Sorry, Google! -</span>, will ich meine Ergebnisse hier einmal zusammenfassen.</p>
<p>In einem Satz: <strong>Wer glaubt, Google austricksen zu können, ist ein Idiot!</strong></p>
<p><span id="more-411"></span></p>
<p>Geldgier ist eine schlimme Sache. Natürlich ist sie nur allzu menschlich, führt aber letztlich doch einzig dazu, dass man mit leeren Händen dasteht. Ebenso verhält es sich mit dem Verlangen, diese wunderbaren, diese attraktiven, diese einzigartigen Anzeigen, die man selbst &#8211; was für ein Genie man doch ist! &#8211; auf der eigenen Website platziert hat, auch selbst zu &#8220;melken&#8221;, indem man einmal kurz, als wäre es ein Versehen, darauf klickt.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Fakt 1:</strong><br />
Jeder Rechner <span style="font-size: 7pt;">- bzw. bei uns der Router; Sorry Google! -</span> hat eine nach außen hin <strong>einzigartige IP</strong>. Am intelligentesten wäre es also, zuerst auf die Anzeige zu klicken und dann gleich bei AdSense zu schauen, wieviel sie eingebracht hat. Als ob Google &#8211; diesen Anfängern! &#8211; auffallen würde, dass es da Gemeinsamkeiten gibt&#8230;</p>
<p>&#8220;So&#8221;, könnte man sagen, &#8220;dann ändere ich eben die IP! Ich hab&#8217; keine statische IP, also einmal Stecker aus&#8217;m Router, wieder anschließen und voilà: neue IP!&#8221;</p>
<p>Zugegeben, ein <strong>Reconnect</strong> wird wohl in den Augen vieler die ultimative Lösung sein, doch:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Fakt 2:</strong><br />
Google setzt <strong>Cookies</strong>. Und wenn nicht Google AdSense, dann ein anderer Service (Mail, Maps, Earth, &#8230;), d.h.: jeder User könnte eindeutig identifiziert werden, also auch jene, die versehentlich fünfmal hintereinander auf die Anzeigen geklickt haben.</p>
<p>&#8220;Okay, das ist einfach! <strong>Alle privaten Daten löschen</strong>. Fertig. Und Reconnect nicht vergessen. Einmal vor dem Klick und einmal nach dem Klick! Und außerdem mach ich das ja nicht hundertmal am Stück, sondern <strong>über die Woche verteilt</strong>!&#8221;</p>
<p>Jetzt kommen wir zu dem interessanten Teil, denn jemand, der nur auf IP und Cookies achtet, würde nun getäuscht. Google jedoch hat einige Jahre Erfahrung und die Leute, die dort arbeiten, einiges im Köpfchen. Denken wir logisch.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><a href="http://dev.xscheme.de/wp-content/uploads/2008/10/analytics.png"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-422" style="border: 1px solid #bbbbbb; margin-right: 1em; margin-bottom: 0.5em;" title="analytics" src="http://dev.xscheme.de/wp-content/uploads/2008/10/analytics-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a><strong>Hypothese 1:</strong><br />
Google weiß, wo du wohnst. Klingt erstmal gruselig, aber anhand der beim Surfen übertragenen Daten lässt sich wunderbar eingrenzen, aus welcher Stadt ein Besucher kommt. (Gibt einige Services dafür, einfach mal googeln, wenn du dich traust! <img src='http://dev.xscheme.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  ) Man sieht das z.B. in Google Analytics (<a href="http://dev.xscheme.de/wp-content/uploads/2008/10/analytics.png">s. Bild</a>), wo man eine Übersicht erhalten kann, wie viele Besucher wann und von wo auf die Seite zugegriffen haben. Wenn also in regelmäßigen Abständen <strong>hohe Klickraten in der Region, in der du wohnst,</strong> auftreten, könnte man meinen, dass da etwas nicht ganz koscher ist.</p>
<p>&#8220;Hmm, harte Nuss. Aber was ist damit: ich hab eine Oma etwa 80 Kilometer entfernt und ich fahr in unregelmäßigen Abständen zu ihr. Etwa sechs mal im Monat, weiß ja keiner, wie lang sies noch macht. <strong>Ich geh einfach von dort ins Internet</strong>, klicke auf die Anzeige und werde reich!&#8221;</p>
<p>Augenscheinlich kann man kreativ sein, wenn es darum geht, Kohle zu scheffeln, doch abgesehen davon, dass hohe Klickraten in jeder Region verdächtig sind, führen noch andere Wege in die Verbannung:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Hypothese 2:</strong><br />
Google analysiert das <strong>Surf-Verhalten</strong> der Anzeigen-Betrachter. Ein User, der auf die Seite direkt zugreift, also nicht von Suchmaschinen oder einer verweisenden Website kommt, und dort dann nichts anderes zu tun hat, als einmal kurz zu klicken, um anschließend in &#8220;<strong>Fire &amp; Forget</strong>&#8220;-Manier wieder zu verschwinden, wirkt nicht sehr glaubwürdig.<br />
Ebenso wird es sicher auffallen, wenn ein User <strong>nur auf einer bestimmten Domain die Anzeigen wahrnimmt </strong>und sie auf allen anderen Seiten ignoriert. Man kann quasi Googles Alarmsirenen hören!</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong><span style="text-decoration: line-through;">Hypothese</span> Fakt 3:</strong><br />
Sollte die Seite vielleicht noch nicht einmal gut im Suchindex vertreten sein, keine Backlinks haben oder &#8211; um es simpel auszudrücken &#8211; nicht einmal das Potential besitzen, besucht zu werden, merkt Google das. Schon vergessen: <strong>Informationen sind deren Geschäft.</strong></p>
<p>&#8220;Mhm, Informationen&#8230; Gut, das kann ich auch! Wenn ich mir schon selbst keinen Umsatz generieren kann, dann müssen das eben andere machen. Und als <strong>kleinen Schubser</strong> in die richtige Richtung kommt mal schnell der Satz &#8216;Bitte klickt hier, wenn ihr mich unterstützen wollt!&#8217; unter den Link-Block!&#8221;</p>
<p>Abgesehen davon, dass das laut den AdSense-Richtlinien nicht erlaubt ist, wieder mal ein kleiner Denkanstoß:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Hypothese 3:</strong><br />
Google ist die beste Suchmaschine der Welt. Ja, ich weiß, gewagte Theorie, und vielleicht liege ich auch falsch, aber solche Klickaufforderungen findet sie auch noch mit geschlossenen Ports und ohne Strom.</p>
<p>&#8220;Gut, ich falle weg, meine Besucher fallen weg, dann bleiben nur noch die Anzeigen an sich! Ich verwende die Rewrite-Engine und die User-Agent-Eigenschaft des AdSense-Crawlers und leite ihn auf eine Seite um, die auf wertvollere/attraktivere Keywords spezialisiert ist. Dann verdiene ich eben pro Klick mehr!&#8221;</p>
<p>Dieses Vorgehen heißt <strong>Cloaking</strong>. Und ist ebenfalls zum Scheitern verurteilt.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Fakt 4:</strong><br />
Bei Google arbeiten auch Menschen. Auf kurz oder lang kommt einer davon auf deine Seite. Spätestens, wenn du dir dein erstes Boot gekauft hast.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Hypothese 4:</strong><br />
Ein Google Crawler kann auch listig sein und behaupten er wäre Firefox oder der IE. Und was dann? Zu Mami rennen?</p>
<p>Zuguterletzt will ich hier noch ein paar Auszüge aus einem <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,562391,00.html" target="_self">Artikel im Spiegel</a> zum Besten geben, auch wenn der jetzt schon drei Monate alt ist. Ein besorgter Programmierer und AdWords-Kunde hatte die Befürchtung, dass ein Teil seiner teuren Klicks nicht von Menschen, sondern von Bots, generiert worden ist. Also hat er ein Skript geschrieben, dass versucht, Google auszutricksen &#8211; und hatte Erfolg, denn der zu diesem Zweck erstellte AdSense-Account wurde nicht verwarnt, geschweige denn geschlossen.</p>
<blockquote><p>(&#8230;)<br />
In einer SPIEGEL ONLINE in Kopie vorliegenden E-Mail informierte der Informatiker am 11. Juni einen Ansprechpartner bei Google und schickte seine neunseitige Dokumentation der Sicherheitslücke und des Exploits mit. Die Reaktion, so Schmitt: &#8220;Mir wurde gesagt, der Hinweis sei an die richtigen Stellen weitergeleitet worden. Ich habe bei einem Test meiner Bots vor ein paar Tagen ein paar neue Sicherheitsstufen in dem Adsense-System bemerkt.&#8221; Aber, so Schmitt, diese Hürden würden nur komplett Ahnungslose abschrecken.<br />
(&#8230;)<br />
Die allgemeine Aussage: &#8220;Wir begrüßen, dass Nutzer uns auf mögliche Quellen unzulässiger Klicks hinweisen. Wir erhalten viele dieser Berichte, <strong>ein Team von Ingenieuren prüft diese Berichte und beseitigt etwaige Schwachstellen</strong>.&#8221;<br />
(&#8230;)<br />
Google passt die Sicherheitsroutinen des Adsense-Werbeprogramms sicher ständig neuen Angriffsversuchen an.<br />
(&#8230;)<br />
Google erklärt, dass außer spezieller Software <strong>das sogenannte &#8220;Click Quality Team&#8221; verdächtige Zugriffe analysiert</strong>. <em>(Anm.: siehe Fakt 4 oben)<br />
</em>(&#8230;)</p></blockquote>
<p>Der Artikel bestätigt einiges davon, was ich hier genannt habe, stellt aber auch fest, dass nicht jeder Betrugsversuch entdeckt werden kann. Daher mein Appell:</p>
<p><strong>Wenn diejenigen, die ihre Anzeigen schalten wollen, das Vertrauen in Google verlieren sollten, gehen auch alle leer aus, die Anzeigen auf ihren Webseiten zeigen würden! Und außerdem: das Verhältnis zwischen dem zur Verschleierung nötigen Aufwand und dem letztendlichen Profit ist einfach miserabel!</strong> <span style="font-size: 7pt;">(Nicht zuletzt wegen des aktuellen Dollar-Kurses <img src='http://dev.xscheme.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  )</span></p>
<p>Wer versucht, Google auszutricksen, schadet also auf lange Sicht nur sich selbst, umso mehr, da darauf eine lebenslange AdSense-Sperre steht. <strong>Webseiten sollten für User gemacht sein</strong>, nicht für die Anzeigen, die einem das Eis an heißen Tagen finanzieren. Und dann, mit ein bisschen harter Arbeit, ergibt sich der Rest von ganz allein, wie so tolle Seiten wie <a href="http://www.alterfalter.de/2008/10/03/blog-einnahmen-september-2008/">Alter Falter!</a> beweisen.</p>
<p>Wie man die eigene AdSense-Ausbeute steigern kann, findet sich bestimmt an anderer Stelle im Netz.</p>
<p><strong>Aus.</strong></p>
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