Musik, die man im Regal stehen haben sollte!
Der ein oder andere weiß es vielleicht, manche haben es unter Umständen bemerkt: ich liebe Musik! Gut, ich hebe mich damit nicht unbedingt von der Masse ab, aber es musste trotzdem mal gesagt werden…
Der Punkt ist: ich habe ein Programm entwickelt, mit dem man seine Musiksammlung relativ leicht erweitern kann – aber sind diese Downloads wirklich das Wahre? Zum einen ist die Qualität nicht unbedingt die beste, zum anderen fehlt da doch etwas: das Anfassen, das Anschauen und Aneinanderreihen, die Befriedigung beim Anblick der eigenen Musiksammlung. Auf der anderen Seite: CDs kosten. Und MP3s sind praktischer, was die Verwaltung und Verfügbarkeit angeht.
Ich habe schon einige Mails und Kommentare bekommen, die LastSharp verurteilen. Es wurde angeführt, dass die, die die letztlich Musik machen, so um ihre Einnahmen betrogen werden; dass die Verwendung solcher Ripper Diebstahl ist; dass letztlich nur noch Schlagersänger und Dieter Bohlen übrigbleiben… (Das stand wirklich so in einem Kommentar, den ich allerdings irgendwie verloren habe…)
Am liebsten wäre es mir, wenn LastSharp dafür genutzt würde, neue Musik kennenzulernen, um dann, bei Gefallen, die Künstler auch dafür zu entlohnen, also ihre Alben zu kaufen. Aber ich kann das nicht kontrollieren. Deswegen mein schlechtes Gewissen und der Aufruf: Leute, kauft Musik! Es muss ja keine CD sein (Vinyls sind wieder ganz groß im Kommen), man kann auch beim Download bleiben, z.B. über iTunes. Wichtig ist nur: Unterstützt die vielen, jungen aufstrebenden Bands und Künstler!
Diese Seite soll also zum einen als Diskussionsplattform zu dem oben angesprochenen Konflikt zwischen Rippern und Moral dienen, zum anderen als Präsentierteller für Alben, die ich jedem ans Herzen legen will. Hauptsächlich Alternative und Indie Rock, aber ich werde mich bemühen, auch anderes reinzumischen.
13.03.2009:
![]() The Rural Alberta Advantage Hometowns |
![]() CALLmeKAT Fall Down |
![]() Franz Ferdinand Tonight: Franz Ferdinand |
The Rural Alberta Advantage, eine Band aus Kanada, hat mich nun wirklich in ihren Bann gezogen. Wie bei den Kings of Leon hat der Sänger keine Stimme, die man beim ersten Hören sofort leiden kann, aber genau das macht den Reiz aus. Und hat man die kraftvoll vorgetragenen Titel erst einmal lieb gewonnen, gibt es kein Zurück mehr. Aber was rede ich überhaupt über meine eigenen Vorschläge – einfach (am besten mehr als einmal) anhören und selbst eine Meinung bilden!
10.06.2009
![]() Kasabian West Ryder Pauper Lunatic Asylum |
![]() The Dø A Mouthful |
![]() Stereophonics Language. Sex. Violence. Other? |
Das neu erschienene Album von Kasabian kann ich jedem nur wärmstens empfehlen, dem der Sound elektronisch verarbeiteter Musik gefällt! Der erste Titel des Albums, Underdog, wurde z.B. gerade erst in einem Werbespot von Sony verwendet. Weitere Anspieltips: Where did all the love go? und West Ryder Silver Bullet.






Zitat: Unterstützt die vielen, jungen aufstrebenden Bands und Künstler!
Thanks for nothing. Wegen Deinem Progrämmchen werde ich wohl alle meine Musik von Last.fm abziehen. Andauernd der Kampf gegen Rapidshit & co, denn russischen Mafiosi und nun noch solche Musikliebhaber wie Dir. Was würdest Du sagen, wenn 15.000 illegale DL (nur allein auf einer einzigen Website) gerade einmal 497 offiziellen Verkäufen gegenüberstünde, Deine Plattenfirma gerade wegen Piraterie in Konkurs geht und Du am Ende wegen der ganzen Produktion noch mit Tausendern im Minus stündest.
Nun überleg mal, warum ich, obwohl ich es ohne weiteres könnte, mich nicht mit der Erschaffung solcher Tools beschäftige.
Instrumente kosten Geld, Touren kostet Geld, Marketing verschlingt Geld, Studio kostet Geld..
und alle wollen die Musik umsonst haben.
Also wirklich:
Thanks for nothing.
Musikus
16 Mrz 09 at 13:41
Hallo Musikus,
natürlich verstehe ich deine Position bis ins letzte Detail und es deckt sich auch mit dem, was ich selbst empfinde. Aber wie so oft, wenn man sich für eine Seite entschieden hat, gibt es nur Schwarz und Weiß für ihre Vertreter.
Last.FM hilft Musik kennenzulernen, aber so wie ich das mitbekommen habe, lässt auf Dauer niemand die Website im Hintergrund geöffnet, um Musik zu hören. Außerdem passiert es schnell, dass man aus Versehen irgendwo hinklickt und die Musik mitten im Titel abbricht, weil man plötzlich Google geöffnet hat. Auch scheint es eine psychische Komponente beim Last.FM-Client zu geben, die die Benutzer ungefähr so denken lässt: ich habe Musik-Player auf dem PC, warum sollte ich den Client verwenden?
Einer meiner User hat folgendes angeführt: er verwendet meine Sofware, um sich Titel zu holen, die er im Auto hören kann. Wenn ihm etwas gefällt, schaut er, was es von diesem Künstler sonst noch gibt und wenn ihn auch das anspricht, kauft er das Album. Verwerflich? Aber natürlich handeln nicht alle so.
Es gibt so viele Quellen im Internet, die einem Musik in so viel besserer Qualität bieten als Last.FM. Wenn jemand etwas haben will, bekommt er es auch. Was LastSharp davon abhebt: es ist anscheinend legal und man bekommt die Möglichkeit, neue Musik kennenzulernen.
Aber es lohnt nicht, sowas zu verteidigen, weil es einfach nicht kontrollierbar ist: wenn mein “Progrämmchen” den Ausschlag für dich gegeben hat, deine Musik von Last.FM abzuziehen, solltest du dann im Angesicht des restlichen Webs nicht in letzter Konsequenz ganz aufhören, Musik zu machen?
Und das ist jetzt nicht als Affront gemeint, sondern ehrliches Interesse: woher stammen eigentlich deine Zahlen?
Yannick
xsc
16 Mrz 09 at 15:48
Meine Zahlen sind aufgrund eines einzigen Oneclick Hosters und der Abrechnung der Plattenfirma entstanden. Die Zahlen der Piraterie sind aber noch um ein vielfach höher, da ich in meinem Beispiel nur ein einziges “Release” herangezogen und die anderen Varianten außer Acht ließ, da es ohnehin schon mehr DL’s als gepresste Cds waren. (Blogseiten sind mittlerweile ganz groß im Geschäft.) Meine Kritik bezieht sich auf das Maßlose heutzutage. Es gibt keine große dämonische MI jenseits des Mainstreams, sondern viele engagierte kleine Firmen, die überleben wollen und man ändert an der Situation nichts, wenn man irgendwo es lädt oder mitschneidet. Ich verschenke meine Sachen sehr oft, aber das ist dann meine freie Entscheidung. und.. ich bekomme wenigstens einen Dank.
Ich oute mich jetzt als Napster Abonnent und frage mich, warum man nicht wenigstens 10 € im Monat fürs Streaming ausgeben kann. Diese Überlegungen machen mich auch zu einem Befürworter einer Kulturflatrate, aber die haben wir nicht.
Alles muß wohl umsonst sein?
Musikus
18 Mrz 09 at 10:37
Über den Download bei Last.fm (und anderswo) habe ich unter anderem D’Sound kennengelernt. Die gute Musik und der unverkrampfte Kontakt der Band zu den Hörern hat mich bewogen, die neuste CD zu kaufen (die ich natürlich auch hätte laden können). Aber so kommt gleich Verbundenheit auf.
Und was soll ich sagen: ein hidden Track als Belohnung ziemlich weit hinten, von dem ich jetzt nichts erzähle, weil er ja sonst nicht mehr hidden wäre
Das nächste Konzert und die nächste CD von denen in meiner Nähe sind meins. Danke, last.fm. Und danke, kleine (u.-a. xsc-)Tools, die es mir erleichtern, neue Musik so einfach kennenzulernen. Und viel Spaß, liebe Band, mit meinem Umsatz, den ihr sonst nicht bekommen hättet und bekommen würdet.
Zonk
22 Mrz 09 at 00:24
Ich sehe das ähnlich. Meine ganzen Wände stehen voll mit CDs, die ich aufgrund von Tools wie LastSharp kennengelernt habe. Beruflich habe ich leider nicht die Zeit, mich stundenlang in CD-Läden herumzutreiben oder Demo-Tracks in meist schlechter Qualität bei Amazon & Co. durchzuhören. Statt dessen lade ich mir verschiedene Titel einer bestimmten Musikrichtung herunter und höre sie z.B. während der Autofahrt. Und da ich Musik immer sehr bewußt höre, merke ich mir die Titel, die mir gefallen und kaufe mir dann auch mal eine CD (sofern sie nicht von einem Major-Label ist).
Ich bin der festen Überzeugung, dass bei vielen Musikliebhabern die radikale und wie ich finde fast schon menschenverachtende Vorgehensweise der großen Labels eine Art Trotzreaktion hervorgerufen hat – so zumindest ist es bei mir. Solange die Interessen der echten Musikfreunde, und damit meine ich nicht diejenigen, die auf jeden musikalischen Zug springen, den ihnen die nur auf Profit ausgerichtete Musikindustrie vorbeischickt, so massiv mit Füßen getreten werden, solange wird es auch keine Besserung der Situation geben (wobei das allerdings nur ein Aspekt des ganzen ist). Für mich sind die großen Label auf jeden Fall tabu und somit auch die vieldiskutierten Flatrates. Denn die Erlöse daraus gehen ebenfalls zum allergrößten Teil an die Majors (zumindest meiner Kenntnis nach). Doch ich habe Hoffnung, denn mit der sukzessiven Abschaffung des DRM scheint langsam auch dort ein Umdenkprozess begonnen zu haben. Vielleicht kommt ja doch noch die Zeit, wo auch Musikfreunde mit einem Musikgeschmack fernab des Mainstream wieder bedient werden, doch das schaffen derzeit nur die Independant-Label, und die muss man erst einmal finden.
Ich könnte noch soviel mehr zu diesem Thema sagen bzw. schreiben, doch würde das den Rahmen hier mehr als sprengen. Daher nur ein kleines Fazit: Ich kaufe Musik, wenn sie mir gefällt und sie von einem Independant-Label stammt. Die Majors fasse ich nicht an, solange dort nicht ein klares Umdenken stattgefunden hat. Profit muss sein, es ist halt ein Business, aber dem muss sich nicht absolut alles unterordnen. Denn Musik hat auch etwas mit Gefühl zu tun und dem wird leider seitens der Großen in keinster Weise Rechnung getragen.
Harry
22 Apr 09 at 06:58
Diese Diskussion haben wir schon lange.
Ich habe mir dein Programm noch nicht runtergeladen, sehe für mich jedoch auch den Vorteil von last.fm, Neues zu entdecken und bei Gefallen die CD zu kaufen. Ich habe weder ipod noch MP3 player und spiele im Auto nur CD – daher muss ich die auch irgendwo kaufen.
Das Gejammere mit den illegalen downloads, den entgangenen Umsätzen, das kann ich schon nicht mehr hören… wenn der Markt so ist, dann muss sich der Künstler anpassen. Ich heisse die “alles muss gratis sein” Kultur nicht gut – gute Dinge dürfen ruhig was kosten und sind es auch wert.
Wenn ich den Künstler oben so betrachte, dann behaupte ich mal, das max. 0,5% der downloads seine Musik auch wirklich hören bzw. gekauft hätten. Die tracks liegen wahrscheinlich zwischen TByte an Daten versteckt und der “Besitzer” weiss nichts davon – es geht nicht darum Musik zu hören, sonder um angeben zu können. Z.B. “…ich ‘besitze’ 45.000 MP3 tracks…” od. “… ich habe auf meinen Festplatten 1,5TB Musik, …” – das ist Onanie – nichts anderes.
Ich kaufe CD, ich geh auf Konzerte – ausgewählte Künstler, die ich höre und unterstützenswert finde und in meiner Nähe sind.
RM
9 Mai 09 at 15:13
auch, wenn ich mich jetzt vielleicht unbeliebt mache: aber gute oder hochwertige kultur und geld passen für mich nicht unbedingt zusammen. historisch gesehen war es bis zum 20. jhd. eher ein glücksfall, wenn ein guter künstler von seinem geld leben konnte … und dann hat er kunst nicht einmal unbedingt um des geldes willen produziert. nein, ich finde nicht, dass jemand von musik oder anderer kunst leben sollte; jedenfalls nicht von seinen kunstwerken. ich gönne es ihm von herzen, wenn er es schafft; aber wenn mir ein künstler ein kunstwerk anbietet, dann möchte er, dass ich es genieße und bewundere. das tu ich dann auch, aber dafür soll er bitteschön kein geld verlangen! last.fm und lastsharp ergänzen sich prima: der eine bringt musik gratis an mein ohr, der andere sorgt dafür, dass ich mir gute musik auch merken kann … und dann sogar mal eine neue cd erwerbe oder ein konzert besuche, das mir sonst vielleicht verborgen bliebe … oh, jetzt habe ich doch wieder das hintertür-argument benutzt … wollte ich doch nicht … tz tz tz
schrödel
18 Mai 09 at 18:08
Wenn ich Musik aus dem Radio aufnehmen heult auch keiner. Die GEZ muss ich ja zahlen. Ich sehe auch irgendwie nicht ein, warum ich dauern Sampler kaufen sollte, nur um dann nach vier Ausgaben einen Künstler zu finden, der mir zusagt.
Remus
23 Jun 09 at 15:11
“…Was würdest Du sagen, wenn 15.000 illegale DL (nur allein auf einer einzigen Website) gerade einmal 497 offiziellen Verkäufen gegenüberstünde…”
Hi Musikus Du alter Jammerlappen,
ich würde meinen, dass der Markt sich immer selbst reguliert (unsichtbare Hand von Adams usw..) und die Musikindustrie ganz offensichtlich zu teuer und zu unfähig ist, um auf bessere Plattformen zu reagieren. Der Markt, in diesem Falle Musikliebhaber will scheinbar nicht ganze Alben überteuert im Laden kaufen, sondern einzeln und schnell irgendwo unter Umständen klauen/ausleihen, Stichwort Pirate Bay.
Anstatt darüber zu jammern sollten sich Musiker, Plattenfirmen und Konsorten auf dieses Faktum einstellen und nicht den Weg der Klage (sic) einschlagen.
herzlichst Dein Michi (lol)
michi
3 Jul 09 at 13:40
ich muss hier schrödel mal zustimmen:
kunst hat nichts mit “kaufen” zu tun.
es ist schön, wenn eine band oder ein musiker sich von konzerteinnahmen unbezahlten urlaub von seiner arbeit nehmen kann, um auf tour zu gehen.
es ist eine tolle sache, wenn plattenverkäufe die studiosessions bezahlen.
aber musiker als vollzeitjob?
dann muss man eben hinnehmen, daß vielleicht keine zweitausen im monat herauskommen, selbst wenn man fünfizig wochenstunden ackert.
aber mal ehrlich: fünfzig wochenstunden kreativ sein können nur sogenannte “wahnsinnige künstler” – und die interessiert geld keinen deut.
als vollzeitmusiker habe ich doch vieles, von dem normal arbeitendes volk nur träumen kann: puplikum, feiern/konzerte, touring, wenig wochenstunden, puplikum…
und jetzt erzähle mir bitte keiner, das sei arbeit.
ist es nämlich nicht. arbeit ist acht zunden täglich dinge zu tun die einem vielleicht zuweilen freude, aber nur sehr selten spaß machen.
dafür muss man halt finanzielle einbußen eventuell hinnehmen.
ich war früher mit meiner band viel deutschlandweit auf tour. wochenends. mit uneseren touren haben wir nie mehr verdient als das spritgeld und unterkunft/verpflegung. mit den CDs war nicht mal die (sehr günstige!) produktion bezahlt, geschweige denn geld verdient.
aber es war eine geile zeit! so.
und dafür haben wir es gemacht.
warum sollen leute, die genau das tun, was sie tun wollen, wie kleine kinder, unmengen an geld dafür bekommen?
ich mache immer noch musik, weil ich es gerne mache, weil ich musik machen “muss”, weil es mich dazu drängt. nicht weil es geld bringt. ich verschenke meine musik nämlich ausschließlich. obwohl ich unkosten habe.
meine studioausrüstung hat ordentlich mein budget angegriffen, das bekommen ich nie zurück – nicht in geldform!
ich bekomme es zurück in form von lob und begeisterung und selbst ohne puplikum bekomme ich adrenalin und endorphin zurück.
Ich bin Künstler, weil ich nicht anders kann. Nicht weil ich damit Geld verdienen will.
> Kunst ist es nicht, weil es sich verkauft.
> Manchmal verkauft sich Kunst.
> Aber die Behauptlung, ein Künstler müsse von seiner Arbeit (gut) leben können ist eine Erfindung der Musikindustrie – in der die Nicht-Kunst schon lange die Kunst geknebelt im Keller zu den Pestratten gesperrt hat und die nicht an den Künstler, sondern nur an sich denkt. Und nur an sich.
EinAndrerMusikus
13 Aug 09 at 20:19
anderer musicus, unter das, was du gesagt hast, mache ich einfach mal 10 ausrufungszeichen!!!!!!!!!!
gutes beispiel für deinen letzten gedanken ist wohl gegenwärtig michael jackson, bei dem die industrie wohl inzwischen dessen sämtliche schulden an gewinn eingefahren haben dürfte … irgendwie ein zynisches spiel … egal, ob man jacko das zu lebzeiten gegönnt hätte oder nicht …
schrödel
21 Aug 09 at 11:46
Und wenn ich dann meine gekaufte Mucke per Scrobble der “Welt” zu kennen gebe, mach´ ich auch umsonst Werbung. Aber eben der guten Musik wegen und ich freue mich meine Titel NICHT (noch nicht) bei LastFm oä zu finden.
Klar bin ich Abonnent geworden,(mein Beitrag an LastFm) und mein Vinyl und meine CDs stehen auch nicht nur im Schrank rum und verstauben, aber neue Musik zu finden, dafür ist die genannte Firma für mich erste Wahl geworden, weil ich eben mit dem ganzen Mainstream nix anfangen kann. Und dann: Pleitegegangen sind doch die Firmen , die den Hals nicht vollgenug gekriegt haben und die Musiker deren Konzerte wir damals in den sechzigern gestürmt und per Bootleg aufgenommen haben, sind auch nicht verhungert!
eule52
12 Sep 09 at 23:16
Guten Tag, ich wollte auch einmal meine Meinung dalassen:
Sicherlich macht dein Tool es einfach sich Musik zu ziehen – es geht aber noch viel einfacher (und vor allem geordneter, als sich das langsam mühevoll über Playlists zusammenzukämpfen). Ich kann auch nicht für alle oder irgendjemanden anders sprechen, aber ich finde LastSharp großartig und würde es keineswegs als Piraterie-Tool betiteln. Auch ich habe mir deswegen schon CDs gekauft und vor allem Bands live angeschaut. Denn live ist immer noch was anderes und ich gehe zu keiner Band live, von der ich noch nichts kenne.
Was den Punkt mit “immer umsonst” angeht: Ich finde einfach, dass gerade in der Musikindustrie überteuerte Preise herrschen. Wieso wurde gerade seit dem Euro eine CD immer teurer, obwohl die Produktionskosten ständig fallen?
Gerade mit Downloadmöglichkeiten gibt es doch die Chance das Geld für etwaige Zwischenhändler wegzulassen. Aber ich zahlte trotzdem teilweise 20 (!!!) Euro für EIN Album. Früher hab ich sowas für 10 Mark bekommen. Stimmt zumindest mich nachdenklich.
Mit freundlichen Grüßen
Dani
29 Sep 09 at 16:48
Also früher gab es die Kassetten, und da haben wir auf fröhlich Platten auf Kassetten überspielt, aber wir haben trotzdem Platten gekauft.
Christian E
5 Mrz 10 at 01:05