Kurzanleitung
Diese kleine Schritt-für-Schritt-Anleitung soll demonstrieren, wie man LastSharp richtig verwendet, um die eigene Musiksammlung zu erweitern.
Schritt 1: Login
Um LastSharp verwenden zu können, benötigt man einen Account bei Last.FM, den man hier erstellen kann. Anschließend die Zugangsdaten in die Felder “Username” und “Passwort” eingeben und auf “Verbinden” klicken:

Jetzt sollten die Eingabefelder deaktivert werden und das Feld “TuneIn” aktiv. Um irgendwann den Benutzer zu wechseln, kann man auf den Button “Trennen” klicken, der jetzt an die Stelle des “Verbinden”-Buttons getreten ist.
Schritt 2: TuneIn
Was wir brauchen ist eine Liste der Lieder, die wir herunterladen können, und diese bekommen wir, indem wir einen sog. “TuneIn” durchführen. Hierzu wählen wir zuallererst den Typ der Liste, die wir bekommen wollen:
- Tag: “Spiele Lieder, die mit dem Tag XY versehen wurden.”
- Ähnliche Künstler: “Spiele Lieder von ähnlichen Künstlern wie XY.”
- Meine Playlist: “Spiele die Lieder meiner Playlist XY.”
(Diese Funktion funktioniert nur bei Abonnenten relativ annehmbar, bei allen anderen treten oftmals Fehler auf.) - Meine Nachbarn: “Spiele die Lieder meiner Last.FM-Nachbarn.”
- Meine Musikbibliothek: “Spiele Lieder, die in meiner Last.FM-Bibliothek vorhanden sind.”
- Meine Empfehlungen: “Spiele Lieder, die mir gefallen könnten.”
- Meine Tags (nur Abonnenten): “Spiele Lieder, die ich mit dem Tag XY versehen habe.”
- Meine Lieblingslieder (nur Abonnenten): “Spiele Lieder, die ich als Lieblingslieder gekennzeichnet habe.”
Anschließend geben wir den entsprechenden Tag oder Künstler ein bzw. wählen die gewünschte Playlist aus und klicken auf “Los”:

Jetzt wird die Playlist geladen. Das dauert unterschiedlich lange, je nachdem welchen TuneIn-Typ man ausgewählt hat. Das hat damit zu tun, dass bei manchen Einstellungen LastSharp nach jeder Anfrage eine kurze Pause machen muss, damit Lieder nicht doppelt und dreifach in der Liste auftauchen. (Die Länge dieser Pause, sowie die Gesamtlänge der Playlist lässt sich unter “Erweiterte Einstellungen” >> “TuneIn” festlegen.)
Schritt 3: Download
Wir haben jetzt eine Playlist mit den verfügbaren Liedern. Zu beachten ist folgendes: Diese Playlist entspricht dem früher verwendeten Last.FM-Stream, d.h. wenn ein Titel erst einmal angehört wurde (in unserem Fall heruntergeladen), hat man keinen Zugriff mehr auf ihn, genausowenig auf alle Titel, die davor in der Liste stehen. Deswegen erscheinen diese dann auch grau.

Nach einem Doppelklick auf einen der Titel erscheinen Details und der “Download-Button” wird aktiv.

Ein Klick auf “Download” und der Download beginnt:
Sollte ein Fehler “(403) Unzulässig” auftreten, sollte die Einstellung “Modifizierte Verbindung” unter “Erweiterte Einstellungen” >> “Verschiedenes” aktiviert und LastSharp neu gestartet werden.
War der Download erfolgreich, finden man die Datei in ihrem Musikverzeichnis. Standardmäßig ist dies der Unterordner “music” des LastSharp-Ordners, der aber unter “Erweiterte Einstellungen” >> “Allgemeine Einstellungen” zu jedem beliebigen Ordner geändert werden kann.
Die Art, wie die Datei gespeichert wird, also die Ordnerstruktur, sowie der Dateiname, werden unter “Erweiterte Einstellungen” >> “Verbindung + Ordnerstruktur” festgelegt. Hier findet sich auch die Möglichkeit, einen Proxy-Server anzugeben.
Schritt 4: Filter und automatischer Download
LastSharp bietet die Möglichkeit, die gesamte Playlist in einem Rutsch herunterzuladen. Dabei hat man zwei Möglichkeiten: manuelle Auswahl der Tracks mithilfe der Häkchen oder Verwendung eines Filters. In beiden Fällen muss aber zuerst einmal das Häkchen bei “Automatisch mit Downloads fortfahren” gesetzt werden:

Da nach dem Abarbeiten der aktuellen Playlist (oder wenn diese Playlist ungültig wird, was passieren kann, wenn der Download zu lange dauert) automatisch eine neue Liste geladen wird, empfiehlt sich am ehesten die Verwendung eines Filters. Nähere Informationen hierzu gibt es in den FAQ (Punkt 4).
Ende.
So, ich denke, damit dürfte der Einstieg in LastSharp relativ glatt gehen.Andere Funktionen wie der AudioPlayer sind größtenteils selbsterklärend.
Wenn Fehler auftreten, steht das Supportforum jederzeit offen. (siehe Bugs melden)